Für die Südtiroler Hilfskräfte war es der bisher größte und aufwändigste Einsatz: L` Aquila nach dem katastrophalen Erdbeben. In Zusammenarbeit mit der Abteilung Brand- und Zivilschutz wird der ganze Einsatz noch einmal dokumentiert. Der Bericht soll auch eine Erinnerung sein an die enormen Leistungen aller „angeli“ aus Südtirol, wie unsere Hilfskräfte von den Betroffenen vor Ort genannt wurden.
Dann passierte die Katastrophe mit der Vinschgerbahn, auch hier waren die Zivilschützer an vorderster Front im Einsatz. Und während wir diese Zeitung produzierten, war der Zivilschutz bei einem Großereignis ganz anderer Art gefordert. Zum Begräbnis von Silvius Magnago kamen tausende Trauernde in die Bozner Innenstadt, darunter höchste politische Vertreter aus Österreich, Bayern und Italien.
Einen reibungslosen Ablauf zu organisieren und im Vorfeld für bestmögliche Sicherheit zu sorgen, war eine weitere Herausforderung. Der Südtiroler Zivilschutz ist, was Organisation, Ausstattung und Ausbildung betrifft, auf einem hohen Niveau. Das zu halten gilt es auch in Zukunft, denn die Aufgaben der Zivilschützer werden nicht weniger. Ganz im Gegenteil!